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Der Weg zu einem Meister der Selbstverteidigung ist lang und mühsam und wird nur von den wenigsten geschafft. Doch wenn man sich einmal selber fragt ob es notwendig ist etwas bis zur Perfektion zu beherrschen um es anzuwenden, dann wird man schnell zu der Schlussfolgerung gelangen, dass vieles im Leben nicht immer den höchsten Grad des Könnens benötigt um darin sicher zu sein. Betrachtet man dass ganze einmal nüchtern und schaue auf die vielen Beispiele im Alltag. Wer gerade seinen Führerschein hat, ist nicht gerade ein Meister im Fahren, kann sich aber sicher im Straßenverkehr bewegen. Damit soll gemeint sein dass man sich nicht immer auf die verwässerten Aussagen über das Beherrschen eines Kampfstiles verlassen sollte. Gehen wir davon aus das man mit der Selbstverteidigung noch nie etwas zu tun gehabt hat, so ist doch die erste Technik die man lernt eine 100-prozentige Steigerung der Fähigkeiten im Lernprozess. Viele der Dinge die ihren Ursprung von mehreren hundert Jahren hatten und mit einer Einfachheit der Ausführung die Effektivität eines schnellen Erlernens ermöglichen sollten sind über die Zeit hinweg von zu vielen Gedanken der Menschen in ein irreführendes Labyrinth für den Lernenden gewandelt worden. Starre Formen und viel Tamtam um dass wesentliche noch wesentlicher zu machen sind für den Anfänger nicht vom Nutzen. Keiner der sich aus welchem Grund auch immer dafür entscheidet sich des Studiums der Selbstverteidigung zu widmen, sollte von zuviel Umrandung und Ausschmückung davon Abgehalten werden das wesentliche zu erlangen.

Warum Also nicht den geraden Weg gehen und sich selbst eingestehen dass eine Technik eine Technik ist und diese zwar kombinierbar in den Fluss der vielen Techniken eingebunden werden kann, für den Anfänger aber das ganze ist und somit alleine einen hohen Wert darstellt. Es muss also unterschieden werden ob man die Selbstverteidigung zum Zwecke der Meisterehrung erwirbt oder ob man sich dem eigentlichen Widmet und zufrieden ist etwas Neues zu lernen. Oftmals ist die Beherrschung von weniger, was man aber soweit verinnerlich hat dass es keines Gedanken mehr bedarf mehr Wert als danach zu streben alles zu lernen und vielleicht nicht den nötigen Zeitraum zum festigen der Techniken hat. Oftmals wird angegeben dass eine Bewegung erst nach einer bestimmten Anzahl der Wiederholung erst die Perfektion erreicht die es benötigt. Wann aber ist diese Perfektion erreicht und wer setzt die Maßstäbe dafür?  Da es in der Bewegung und in jeder einzelnen Situation aufgrund der gegebenen Umstände immer einen neuen Moment gibt und man durch diese Vielfalt sich immer verändernde Möglichkeiten ausgesetzt sieht ist es oft besser, dass man einige wenige Techniken erlernt die man in der für sich bestmöglichen Ausführung optimal beherrscht, als sich mit einem ganzen System auseinanderzusetzen um am ende des Weges zu sagen dass man Meister ist nach ansichten die vor Jahrhunderten für ein System festgelegt worden sind und von vielen nach ihrer eigenen Idee verändert wurden und auf eigene Vorlieben und Gegebenheiten zugeschnitten worden sind. Jeder nutze doch das was im am besten Nutz.
Das erlernen einer Technik zur Selbstverteidigung ist nicht immer in der Perfektion des ganzen sondern in der Ausführung der Einzelnen Bewegungen eine große Hilfe zum finden von innerer Ruhe und Gelassenheit. 


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